Amtsblatt wieder ins Weidaer Wochenblatt?

Wie wir im Weidaer Wochenblatt im Monat August schon informiert haben, möchte die Freie Wählergemeinschaft Weida e.V. eine Umfrage unter den Lesern starten, ob das Amtsblatt der Stadtverwaltung Weida wieder zur gewohnten Beilage des Wochenblattes werden soll? Auf Initiative der FWG ist das schon einmal, Anfang der neunziger Jahre geschehen.

Besonders ältere Menschen sprechen uns immer wieder darauf an und sind mit der derzeitigen Lösung nicht einverstanden. Das WWBl ist zur beliebten Lektüre gewor-den und mit dem Amtsblatt auch zu einer wichtigen Informationsquelle der Stadtverwaltung, um das Geschehen in unserer Stadt und des Umlandes an die Bürger zu vermitteln. Hiermit werden rund 8.900 Haushalte erreicht.

Ein Hauptgrund der derzeitigen Lösung war vor einiger Zeit, dass die termingerechte Verteilung des WWBl. nicht gewährleistet werden konnte. Der Gesetzgeber fordert, dass Stadtratsbeschlüsse fristgemäß veröffentlicht werden müssen. Kann dies nicht eingehalten werden, sind diese Beschlüsse anfechtbar und eventuell nicht rechts-kräftig. Aus diesem Grunde wurde durch den Stadtrat eine Veränderung des § 12 der Hauptsatzung der Stadt Weida mit der Abholung an verschiedenen

öffentlichen Stellen, auf Vorschlag der Stadtverwaltung, herbeigeführt.

Wir sehen allerdings keinen rechtlichen Verstoß darin, wenn diese vorhandenen Amtsblattausgaben in den Stückzahlen reduziert und dafür eine Verteilung im WWBl. wieder eingeführt wird. Die Freien Wähler sind der Überzeugung, damit auch ungelesenes Altpapier vermeiden zu können, sowie eine bürgernahe Lösung zu finden.

Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Weida bitten wir, die u.a. Karte zu nutzen, um uns anonym (ohne Absender, wenn gewünscht) Ihre Meinung mitzuteilen. Je nach Anzahl der positiven Rückläufer werden wir dann versuchen, mittels einer Beschlussvorlage im Stadtrat eine Veränderung herbei zu führen. Eine hohe Teilnahme und Mitarbeit aller Bürgerinnen und Bürger sind hier also ausschlaggebend!

Senden Sie Ihre Entscheidung auf dem Rückläufer bis zum 17. Oktober 2021                                                            per Briefumschlag, persönlich, oder per E-Mail an:

                               Wieland Schmidt, Grochwitzer Weg 57, 07570 Weida

                               Ulrich Brendel, Str. d. Frohen Zukunft 27c, 07570 Weida

                                Günter Schauerhammer, Sand 6, 07570 Weida

                               Heiko Goldhan, Dr.- R.-Breitscheid Str. 22, 07570 Weida

                               Annemarie Jaintz, OT Hohenölsen, Mühlweg 10, 07570 Weida

                              Thomas Urban, OT Steinsdorf, Nr.98 a, 07570 Weida

oder auch an jedes weitere Mitglied der FWG Weida e.V.

Sie können uns aber auch Ihre Meinung über das Internet Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder in jeglicher selbst gestalteten Form übermitteln oder in der Geschäftsstelle Benno Trampel, Geraer Straße/Ecke Markt, oder im Restaurant „Zum Aumatal“ (Daniel Gerold), Liebsdorfer Straße 06 in die bereitgestellten Behälter einwerfen.

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                     Rückseite: 1 Amtsblatt.jpg

Der Vorstand                                                                                                                                                                              Weida, 15.09.2021

Wir sind wieder aktiv !

Die sich immer wieder ändernden Vorschriften und Auflagen in der Coronapandemie, sinnvoll oder nicht, haben nicht nur das öffentliche Leben stark beeinflusst, sondern auch die Arbeit vieler Vereine und ehrenamtlicher Institutionen.

Die Freie Wählergemeinschaft Weida e.V., ein ehrenamtlicher, politischer Verein unserer Stadt, hat viele seiner beabsichtigten Aktivitäten nicht, oder nur erheblich eingeschränkt in Angriff nehmen können. Einige unserer Mitglieder haben fast den Mut verloren, weiter ausreichende Möglichkeiten zu finden, sich gemeinsam im Verein effektiv einbringen zu können.

Nun konnten wir endlich am 19. Juli unsere erste Mitgliederversammlung im Jahr 2021 durchführen. Es war nicht ganz einfach, nach so langer Zeit, mit aufgestauten Fragen, Problemen und Emotionen einen roten Faden durch die Sitzung zu finden. Viele kritische Worte zu den Ereignissen der vergangenen Monate in unserer Heimatstadt kamen dabei zur Sprache und vor allem die Frage, wie wir einen Beitrag zur Verbesserung der Situation leisten können und endlich wieder sichtbar für den Bürger aktiv werden.

Uns, als Einwohner und Bürger dieser Stadt, brennt die Umleitungssituation auf Grund der Sperrung der Burgstraße am ehemaligen Polizeigebäude ebenfalls sehr auf den Nägeln. Ein umfangreiches Statement des Bauamtes im letzten Weidaer Amtsblatt müsste jetzt alle interessierten Bürger von den konkreten Fakten informiert haben.

Allerdings kann uns das nicht zufrieden stellen. Es ist zwar richtig, dass die Maßnahmen in Zuständigkeit des Landratsamtes Greiz erfolgen, aber die Bürger der Stadt Weida und ihre Besucher und Gäste sind betroffen und eingeschränkt. Die Situation mit dem Gebäude, dessen Eigentümer bisher und auch jetzt im Ausland seinen Wohnsitz hat, ist seit dem Verkauf durch die Stadt 2010 bekannt. Die sich immer weiter zuspitzende bauliche Situation, wurde auch durch mehrfache Eingriffe der Stadt Weida und des LRA Greiz zu Sicherungsmaßnahmen nicht erfolgreich gelöst. Die Arbeiten wurden zwar durch den Eigentümer bezahlt, aber weitere notwendige Sicherungen, Reparaturen oder Sanierungen wurden nicht durchgeführt. Wir sind der Meinung, dass die Zeit nun herangekommen ist, Druck auch mit öffentlichen Medien und Volksvertretern, bis hin zum Bundestag, wirksam werden zu lassen.

Es hat sich doch etwas bewegt. Am Donnerstag den 22. Juli gab es am Gebäude einen Ortstermin mit dem neuen Eigentümer aus den Niederlanden, sowie Vertretern des Landratsamtes Greiz und der Stadtverwaltung Weida. Nach unserer Information war der Besitzer von der konkreten Situation vor Ort schon überrascht und beeindruckt. Nun soll seinerseits, in Absprache mit seinen Partnern und Planern, zeitnah eine Aussage zur Vorstellung der weiteren Verfahrensweise beim Landratsamt in Greiz eintreffen. Lassen wir uns überraschen.

Apropos, Medien! Immer wieder werden wir, vor allem von älteren Menschen, kritisch auf die Entscheidung das Weidaer Amtsblatt nicht mehr mit dem Weidaer Wochenblatt zu veröffentlichen, angesprochen. Auch einige Mitglieder unseres Vereins können diese Entscheidung nicht nachvollziehen, zumal das Weidaer Wochenblatt eine Auflage von rund 8900 Exemplaren hat und somit auch das Umland mit in die Geschehnisse unserer Stadt einbezieht. Wie viele der derzeitig ausgelegten Amtsblätter wandern ungelesen ins Altpapier? Die Freie Wählergemeinschaft Weida e.V. wird im Monat September, im Weidaer Wochenblatt einen Aufruf an unsere Bevölkerung starten, wie diese zu der derzeitigen Lösung steht.

Die Frage wird sein, ob die derzeitige Form für richtig befunden wird, oder eine Veränderung in den vorherigen Zustand gewünscht wird. Es liegt also an Ihnen und Ihrer Beteiligung ob die Fraktion der FWG im Weidaer Stadtrat etwas bewirken kann!

Trotz Corona war unser Verein aktiv und hat im Rahmen des Ausbildungslagers der Jugendfeuerwehr Steinsdorf einen Zuschuss im Wert von 200,- € zur Nutzung für die jungen, zukünftigen Feuerwehrleute zur Verfügung gestellt. Vorstandsmitglied und Stadtrat Heiko Goldhan hat diese Summe dem Steinsdorfer Wehrleiter im Rahmen der feierlichen Eröffnung übergeben.

Auch die Jugendfeuerwehr Weida wird durch die Freie Wählergemeinschaft Weida e.V. diesen Zuschuss erhalten.

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Diese Aktion der FWG war mit der Wehrleitung der Freiwilligen Feuerwehr Weida abgesprochen. Eigentlich wollten wir den Kameraden für ihren tollen Einsatz bei der Brandbekämpfung auf dem Weidaer Markt eine Anerkennung zukommen lassen. Es wurde vorgeschlagen diese den Nachwuchsfeuerwehrmännern zu überreichen. Diesem Vorschlag sind wir sehr gerne nachgekommen und wünschen uns sehr, dass viele der Jugendlichen den Sprung zu den erwachsenen Helfern und Rettern unserer Stadt schaffen werden.

Wir möchten unsere Tradition weiter fortsetzen und unsere Mitgliederversammlungen wieder öffentlich machen. Dies ist allerdings von der weiteren Entwicklung der Corona Situation und deren Vorschriften abhängig.

So planen wir für den 23. August 2021 um 18:30 Uhr im Restaurant „Zum Aumatal“ unsere nächste Versammlung, zu der wir die Bevölkerung mit ihren Vorschlägen, Ideen und Kritiken herzlich einladen.

DerVorstand                                                                                                                                                                                             bre/schm

26.07.2021

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